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TiviMate ist auf Android TV und Fire TV der Maßstab, und zwar wegen seiner Senderverwaltung, nicht wegen der Wiedergabe. Wer ihn installiert und sonst nichts verändert, nutzt vielleicht ein Drittel davon. Diese Anleitung geht von der Installation bis zu den sechs Einstellungen, die den Unterschied ausmachen.
Auf Android TV und Google TV steht TiviMate im Play Store. Suchen Sie nach „TiviMate IPTV Player“, installieren Sie ihn, fertig.
Auf einem Fire TV Stick führt der Weg über den Downloader, weil TiviMate nicht im Amazon-Store liegt. Die vollständige Schrittfolge — unbekannte Quellen freigeben, Downloader installieren, Paket laden — steht in unserer Anleitung für den Fire TV Stick.
Auf einem Samsung- oder LG-Fernseher gibt es TiviMate nicht. Diese Systeme lassen keine Android-Apps zu. Dort nehmen Sie den Player, der im jeweiligen Store verfügbar ist — die Wege stehen unter Samsung und LG.
Beim ersten Start fragt TiviMate nach einer Playlist. Wählen Sie Xtream Codes, wenn Sie Benutzername, Passwort und Serveradresse getrennt erhalten haben — das ist die bessere Wahl, weil TiviMate damit auch die Programmzeitschrift und die Gruppenstruktur bekommt.
Tragen Sie die Serveradresse vollständig ein, mit http:// am Anfang und der
Portnummer am Ende. Danach Benutzername und Passwort, jeweils exakt wie in der E-Mail. Achten
Sie auf kein Leerzeichen am Ende.
Nach dem Bestätigen lädt TiviMate die Liste. Beim ersten Mal dauert das je nach Gerät zwei bis fünf Minuten, und es passiert währenddessen sichtbar nichts. Lassen Sie es laufen. Wenn danach trotzdem nichts da ist, hilft Senderliste leer weiter.
Ein vollständiger Katalog bringt hunderte Gruppen mit, von denen Sie die meisten nie brauchen. Solange sie alle eingeblendet sind, ist jede Sendersuche mühsam.
Gehen Sie in Einstellungen → Playlists → Ihre Playlist → Gruppen und schalten Sie alles ab, was Sie nicht sehen wollen. Für die meisten deutschsprachigen Haushalte bleiben am Ende fünf bis zehn Gruppen übrig.
Das ist die Einstellung mit dem größten Effekt pro Minute Aufwand. Alles Weitere — Favoriten, Sortierung, mehrere Profile — baut darauf auf und steht unter Sender sortieren und Favoriten anlegen.
Decoder auf Software umstellen. Unter Einstellungen → Wiedergabe → Decoder. Das löst die meisten Tonprobleme bei Sendern, die in Dolby Digital senden. Auf sehr schwachen Geräten kann es das Bild leicht belasten — dann nur für betroffene Sender umschalten. Mehr dazu unter Kein Ton bei IPTV.
Puffergröße erhöhen. Unter Wiedergabe → Puffergröße. Ein größerer Puffer gleicht kurze Schwankungen im Netz aus. Der Preis ist eine etwas längere Wartezeit beim Senderwechsel — bei instabilem WLAN ein guter Tausch.
Automatischer Senderstart. TiviMate startet dann beim Öffnen direkt den zuletzt gesehenen Sender, statt im Menü stehen zu bleiben.
EPG-Quelle und Zeitzone prüfen. Eine um Stunden verschobene Programmzeitschrift ist fast immer eine falsche Zeitzone, keine fehlerhafte Quelle. Die Details stehen unter EPG einrichten.
Senderlogos einschalten. Kostet etwas Ladezeit, macht die Liste aber auf einen Blick lesbar — gerade bei vielen ähnlich benannten Sendern.
Sendervorschau im Guide. Damit läuft der aktuelle Sender in einem kleinen Fenster weiter, während Sie durch das Programm blättern. Auf schwacher Hardware besser ausschalten.
TiviMate gibt es in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Fassung. Die kostenlose reicht für einen einzelnen Zugang und eine einfache Senderliste völlig aus.
Die kostenpflichtige Fassung bringt im Wesentlichen vier Dinge: mehrere Playlists gleichzeitig, mehrere Nutzerprofile auf einem Gerät, Aufnahmefunktion und eine ausgefeiltere Sendersortierung. Für einen Haushalt mit einem Zugang ist das selten notwendig.
Wir verkaufen TiviMate nicht und verdienen nichts daran — deshalb die ehrliche Einschätzung: Fangen Sie mit der kostenlosen Fassung an. Wenn Sie nach vier Wochen merken, dass Ihnen die Profile oder die Sortierung fehlen, können Sie immer noch wechseln.
Die Reihenfolge, die am schnellsten zu einem brauchbaren Ergebnis führt: Playlist über Xtream Codes anlegen, die Liste vollständig laden lassen, Gruppen ausmisten, dann Decoder auf Software und den Puffer erhöhen. Das sind zwanzig Minuten, und danach ist TiviMate das, wofür er seinen Ruf hat. Welcher Player auf Ihrem Gerät sonst in Frage kommt, steht unter Welcher IPTV-Player ist der beste?
Nein. Tizen und webOS lassen keine Android-Apps zu. Dort nutzen Sie einen Player aus dem jeweiligen Store — oder Sie schalten einen Fire TV Stick beziehungsweise eine Android-Box davor.
Für einen Zugang und eine Senderliste nicht. Sie lohnt sich, wenn Sie mehrere Playlists verwalten, mehrere Profile auf einem Gerät brauchen oder aufnehmen wollen.
Meist an der Zeitzone oder an einer fehlenden EPG-Quelle. Prüfen Sie beides in den Playlist-Einstellungen; die Programmdaten kommen bei Xtream Codes normalerweise automatisch mit.
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TiviMate für den Fernseher, IPTV Smarters für Einsteiger und Apple, XCIPTV für Filme und Serien. Der ehrliche Vergleich der drei großen Player — samt ihrer Schwächen.
Ein riesiger Katalog ist ohne Ordnung unbenutzbar. Vier Schritte, nach denen Sie wieder finden, was Sie suchen — und aufhören, ziellos zu blättern.
Woher die Programmdaten kommen, warum sie manchmal fehlen oder um Stunden verschoben sind, und wie Sie beides korrigieren.
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