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Ein stockendes Bild ist das mit Abstand häufigste Problem, das uns Kunden schreiben. In den allermeisten Fällen liegt es nicht am Abo, sondern an einer von sieben Ursachen — und sechs davon lösen Sie in wenigen Minuten selbst.
Das ist die Ursache in etwa der Hälfte aller Fälle. WLAN schwankt ständig: eine Mikrowelle, eine Wand, ein Nachbar auf demselben Kanal — und schon bricht der Datenstrom für zwei Sekunden ein. Beim Surfen merken Sie das nicht, beim Live-Stream sofort.
Testen Sie es: Stellen Sie Ihr Gerät für eine Stunde direkt neben den Router. Wird das Bild stabil, war es das WLAN. Die dauerhafte Lösung ist ein LAN-Kabel oder ein Powerline-Adapter. Für einen Fire TV Stick gibt es LAN-Adapter für rund 15 €, und sie lösen dieses Problem zuverlässiger als jede Einstellung in der App.
Für SD genügen 10 Mbit/s, für HD empfehlen wir 15 bis 25 Mbit/s, für 4K mindestens 50 Mbit/s. Entscheidend ist aber nicht die Geschwindigkeit laut Vertrag, sondern die, die am Abend tatsächlich ankommt.
Messen Sie zwischen 20 und 22 Uhr — dann ist das Netz am stärksten ausgelastet. Liegt der Wert deutlich unter dem, was Sie bezahlen, liegt das Problem bei Ihrem Anbieter, nicht bei uns.
Ein 4K-Stream, ein Online-Spiel und zwei Handys mit automatischen Updates teilen sich dieselbe Leitung. Wenn das Bild immer dann stockt, wenn jemand anderes zu Hause ist, haben Sie die Ursache gefunden.
Viele Router bieten eine QoS-Funktion, mit der Sie dem Fernseher Vorrang geben können. Sie finden sie meist unter „Priorisierung" oder „Quality of Service".
Ältere Android-Boxen und Smart-TVs haben Schwierigkeiten mit modernen Codecs wie HEVC. Das Bild stockt dann, obwohl die Internetverbindung einwandfrei ist.
Wechseln Sie in den Einstellungen Ihrer Player-App den Decoder von Hardware auf Software. Das kostet etwas Prozessorleistung, läuft dafür aber flüssig. In vielen Apps heißt die Einstellung auch „Decoder" oder „Player-Typ".
Die meisten Player-Apps laden einige Sekunden Video im Voraus. Ist dieser Puffer zu knapp, führt jede kleine Schwankung sofort zu einem Aussetzer.
Erhöhen Sie in den App-Einstellungen den Wert für Buffer auf 5 bis 10 Sekunden. Der Sender startet dann etwas langsamer, läuft aber deutlich stabiler.
Ein Fire TV Stick oder eine günstige Android-Box hat wenig RAM. Laufen im Hintergrund noch andere Apps, bleibt für den Stream zu wenig übrig.
Schließen Sie nicht benötigte Apps und starten Sie das Gerät einmal pro Woche neu. Blenden Sie außerdem in der Player-App Kategorien aus, die Sie nie nutzen — eine Senderliste mit über 22.000 Einträgen zu laden kostet Speicher.
Wenn nur ein bestimmter Kanal ruckelt und alle anderen einwandfrei laufen, liegt es nicht an Ihrem Gerät. Das kommt vor, besonders bei stark nachgefragten Übertragungen.
Probieren Sie zuerst eine andere Version desselben Senders — oft gibt es ihn in HD, RAW und HEVC. Hilft das nicht, schreiben Sie uns den Sendernamen über das Kontaktformular. Wir prüfen das und melden uns zurück.
In dieser Reihenfolge durchgehen spart Zeit: zuerst das Netzwerk, dann die App-Einstellungen, zuletzt der einzelne Sender. Wenn nach allen sieben Punkten noch etwas stockt, schreiben Sie uns — nennen Sie dabei Ihr Gerät, Ihre Player-App und ob das Problem bei allen oder nur bei bestimmten Sendern auftritt. Mit diesen drei Angaben finden wir die Ursache meistens beim ersten Mal.
Zwischen 20 und 22 Uhr ist das Netz am stärksten ausgelastet — sowohl bei Ihrem Anbieter als auch bei den Servern. Eine LAN-Verbindung und ein größerer Puffer in der App gleichen das in den meisten Fällen aus.
Oft ja. Bei Geräten mit wenig Arbeitsspeicher gibt ein Neustart Ressourcen frei, die laufende Apps belegt haben. Ein Neustart pro Woche ist eine gute Gewohnheit.
In den seltensten Fällen. Wenn alle Sender gleichzeitig stocken, ist fast immer das Netzwerk die Ursache. Stockt nur ein einzelner Sender, melden Sie ihn uns.
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25 Mbit/s stabil reichen für fast jeden Haushalt — die Zahl im Vertrag sagt dabei weniger aus als das, was abends um 21 Uhr tatsächlich ankommt. Konkrete Werte für SD bis 8K.
Bild einwandfrei, Ton weg: ein Problem, das fast immer an einer einzigen Einstellung hängt. Die fünf Ursachen in der Reihenfolge, in der Sie sie prüfen sollten.
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